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Wandern 60+ : eine Aktion von GUSTI
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Motto: „Komm, trau dech, trëppel mat!" Die GrenzUeberSchreitende Touristik Initiative, kurz GUSTI, organisiert ab 2010 eine Reihe Wanderungen, deren Konzept die Wanderfreunde ab 60 besonders ansprechen sollte. Dabei ist selbstverständlich der Titel der Aktion nicht wortwörtlich zu nehmen, das heisst in diesem Fall konkret: auch "jüngere" Teilnehmer sind herzlich willkommen! Diese Wanderungen finden vorwiegend in der Region Müllerthal - Kleine Luxemburger Schweiz und Südeifel (Verbandsgemeinde Irrel) statt. Unter fach- und ortskundiger Leitung wird eine Wanderung - vielleicht besser ausgedrückt - ein „Spaziergang" vorgeschlagen, der nicht mehr als 5-6 Kilometer lang sein sollte und kaum Schwierigkeiten aufweist. Die Geselligkeit steht im Vordergrund, Erinnerungen und Erlebnisse werden ausgetauscht und zum besten gegeben, während allgemeine Informationen über Natur, Vogelkunde, Geologie, Geschichte, Heimatkunde, Sagen und Legenden usw. gegeben werden, wenn die Gelegenheit sich bietet. Die Wegstrecke kann sowohl ein Rundkurs wie auch eine Streckenwanderung darstellen. GUSTI wird in diesem Fall für den Rücktransport zum Start entweder Privatautos oder eine Buslinie vorsehen. Wenn nur möglich, sollte der Spaziergang - fakultativ natürlich - mit einer gesellig-gemütlichen Einkehr in einem wand(r)erfreundlichen Gasthaus enden. Alle Anregungen und Vorschläge sind jederzeit beim Organisator GUSTI willkommen. GUSTI schlägt für die Wanderungen/Spaziergänge vorläufig jeden 2. Montag im Monat vor und zwar in den Monaten Januar, Februar, März, April und September, Oktober, November, Dezember. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos, der Teilnehmer kommt jedoch für eventuelle Busfahrt und Verzehr selbst auf. Naturfreunde/Mitbürger, die eine Gehbehinderung haben-auch schwerster Art - jedoch gerne wieder einmal hinaus in die freie Natur möchten, werden gerne mit einer „Joëlette", dem von GUSTI eingeführten, fahrbaren Einradsessel, mitgenommen. (Info: www.gusti.lu) Den Startort, die Streckenführung und eventuelle zusätzliche Informationen findet der Interessierte immer zehn Tage vorher auf www.gusti.lu |
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BERDORF / ECHTERNACH .
Die Verleihung des « Mëllerdaller Reesbengel » fand am 4. Oktober 2009 in Berdorf statt. Rund 100 Wanderlustige hatten sich am Sonntag Morgen bei bestem Wanderwetter in Berdorf eingefunden, um mit dem Laureaten, dem Saarbrücker Autor Manuel Andrack, und einer Reihe regionaler Tourismusprominenz, darunter ORT – Vorsitzender André Hartmann, die Felsenlandschaft in den Hangwäldern um Berdorf zu durchwandern. Höhepunkt der Morgenwanderung war die bis dahin geheim gehaltene Taufe einer einzigartigen Felspartie in der Felsenkette des „Kalekapp“. Edmond Steyer, Administrator des SIT Berdorf, dessen Idee es war,erklärte, dass auf dieser etwa 35 Meter langen Passage alle Merkmale der Entstehung der Felsenlandschaft der Kleinen Luxemburger Schweiz vereinigt sind: langer Spaltgang, sich gegen eine Felswand stützende, in ihrer Lage verschobene Steinriesen, die hier ein Tunneltor und einen geräumigen Schutzplatz bilden, - ab jetzt mit einer Ruhebank ausgestattet-herrlichen, von der Erosion und Stürmen in Jahrtausenden gebildeten Wabenmustern, waagerechte Spülrillen der Wasser nach den Eiszeitfluten. Das bisher namenlose Gebilde erhielt den Namen „Mandrack“, eine Wortverschmelzung aus dem Namen des Geehrten „Manuel Andrack“. Dieser zeigte sich hocherfreut über das gewaltige Geschenk und bemerkte augenzwinkernd in seinem ihm eigenen Humor „dass er es aber vorläufig mal hier lassen möchte“. Die Felsburgen des „Casselt“, die alpinen Kletterwände des „Wanterbachgebietes“ sowie ein Teil der enorm-gewaltigen Steintürme des „Roitzbach“ begeisterten anschliessend die Teilnehmer. In der Mittagspause, wo deftige Luxemburger Kost aufgetragen wurde, hielt Entente- President Léon Michels die Laudatio, nachdem Edmond Steyer die offizielle Begrüssung seitens des organisierenden SIT Berdorf gesprochen hatte. Tourismusministerin Françoise Hetto-Gaasch dankte Manuel Andrack für dessen überaus positive Beschreibung des Wandergebietes, die Anlass zur Wahl als Laureat 2009 war. Manuel Andrack dankte hocherfreut über die Auszeichnung und listig fügte er ein: Nun, wo ich die Luxemburger Sprache durch Edmond Steyer besser kennengelernt habe, würde ich nicht mehr von „ausserirdischem Kauderwelsch“ schreiben und anstatt „ Luxemburg, 12 points“ gäbe es wenigstens …100 Punkte. Die Nachmittagswanderung, an der nebst der Ministerin auch die Ostdeputierte Marie-Josée Frank teilnahm, führte über einen Teil des „Müllerthal Trail“ in das Naturreservat des „Schnellert“ mit seinen mächtigen und teilweise skurillen Felsformationen und -silhouetten. Der für die Wanderkultur der Region Müllerthal / Kleine Luxemburger Schweiz und speziell für das unumstrittene Wanderzentrum Berdorf historische Tag fand seinen Abschluss mit einem Empfang seitens der Gemeinde Berdorf, wobei Bürgermeister Ern Walerius die schmucke Gemeinde vorstellte und allen Beteiligten dankte. 04.Oktober Reesbengel 2009 Fotogallery |
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